Berliner Fahrradschau

Als Dorfbewohner ist allein die Reise in die Bundeshauptstadt ein kleines Erlebnis – die Fahrt dauert nämlich erstens nicht so lange wie man sie sich vorstellt und plötzlich wimmelt es und überraschend vor Menschen, Autos und Informationen.

Trotz unserer relativ späten Anreise war auch die Parkplatzsuche in Berlin gar nicht so kniffelig wie angenommen. Obwohl sich zwischen allen Autos Fahrradfahrer und Fussgänger durchschlängeln und an allen Ecken und Ampeln andauernd gehupt wird. Aber so muss das in Berlin sein, das habe ich mir sagen lassen.

Lars hat sich mit Freude der Herausforderung des Autofahrens gestellt. Ich habe mich auf´s fotografieren beschränkt.

Berliner Horchposten

Unser Kurzbesuch hatte die Berliner Fahrradschau zum Ziel. Das muss man sich in etwa so vorstellen: in mehreren riesigen Hallen stehen unzählige von Hand geschweißte und unheimlich schön und praktisch aufgebaute Fahrräder rum und um diese stehen Menschen jeglicher Coleur, die die Räder sehr gerne fahren würden, aber auch am reinen Anschauen Freude habe. Einen Vergleich zu Events wie den grossen Bike-Festivals kann ich nicht stellen – die Berliner Fahrradschau ist eine bunte, vielfältige und entspannte Veranstaltung, auf der es leiser als in Willingen oder Riva zugeht. In den Details aber überragt die Fahrradschau die Bike-Veranstaltung um Längen. So ist es zum Beispiel deutlich einfacher als in Italien, einen guten Espresso zu bekommen.

Espresso Berlin

Vor dem Betreten der Hallen haben wir noch eine Runde über den Flohmarkt gedreht. Wobei wir uns im Vorfeld mehr davon versprochen hatten. Schön waren die alten Renner aber auf jeden Fall anzuschauen.

Berliner Fahrradschau

Berliner Fahrradschau

Berliner Fahrradschau

Nach den chromglänzenden Rennern aus den Siebzigern und Achtzigern waren wir soweit, uns ins Getümmel werfen zu können. Das erste Rad, das uns ins Auge fiel, war dieses auf Maß gebaute und mit einem abgefahrenen Komponentenmix bestückte Mountainbike von Georg Blaschke.

Gebla

Gebla

Gebla

Die Auswahl an Crossern und Gravelracern war enorm. Dabei bestehen einige auch noch aus Titan und machen einen wirklich netten Eindruck. Sowas in der Richtung brauche ich nämlich auch noch.

Berliner Fahrradschau

Berliner Fahrradschau

Berliner Fahrradschau

Berliner Fahrradschau

Wirklich schön sind die Räder fast alle gewesen. Kein Kunststück, sind sie doch auch alle aus kleinen Manufakturen und in liebevoller Handarbeit hergestellt worden.

Berliner Fahrradschau

Berliner Fahrradschau

Berliner Fahrradschau

Die Ausstellungsflächen der Berliner Fahrradschau teilen sich nochmal nach Themen. Neben der Handmade-Ecke befinden sich dann die Hersteller, die sich mit dem Radfahren im urbanen Dschungel beschäftigen. Und mit dem Transport von Snowboards.

Berliner Fahrradschau

Berliner Fahrradschau

Und um dort bestehen zu können, braucht man neben einer gehörigen Portion Mut auch noch das passende, möglichst schnelle oder praktische Rad. Der Rahmen des oben zu sehenden Rades besteht übrigens aus Bambus.

Berliner Fahrradschau

Berliner Fahrradschau

Zum Thema „schnell“ sei gesagt, dass die Auswahl an Rennrädern, Singlespeedern und Fixies wirklich gross war – aber nicht unserem Beuteschema entsprach. Denn wir freuten uns schon die ganze Zeit auf die Ecke der Ausstellung, die sich mit dem Thema Fahrradkultur beschäftigt. Dort gab es dann neben seltenen Rennrädern, Zeitfahrrädern und Singlespeedern auch eine Ausstellung alter Mountainbikes.

Berliner Fahrradschau

Berliner Fahrradschau

Berliner Fahrradschau

Berliner Fahrradschau

Berliner Fahrradschau

Berliner Fahrradschau

Berliner Fahrradschau

Berliner Fahrradschau

Berliner Fahrradschau

Berliner Fahrradschau

Einen Teil der Ausstellenden aus der Klassik-Ecke kenne ich seit fast zehn Jahren ausschliesslich durch das Internet. Da war es schon interessant, die Menschen hinter den Avataren und Rädern richtig kennen zu lernen. Und an der Zeit war es sowieso lange schon. Im Juni veranstalten die Berliner Classic-Mountainbiker wieder einen Teilebasar. An dem werde ich bestimmt nicht teilnehmen können, aber darauf hinweisen möchte ich trotzdem gerne.

Wir sind nach langen Unterhaltungen dann noch eine Runde durch die Ausstellung geschlendert und haben uns währenddessen gefreut, es endlich mal nach Berlin geschafft zu haben.

Berliner Fahrradschau

Berliner Fahrradschau

Berliner Fahrradschau

Berliner Fahrradschau

Berliner Fahrradschau

Berliner Fahrradschau

Berliner Fahrradschau

Zum Schluss haben wir noch eine Runde durch den Bereich der Fahrradschau gedreht, in dem man aktiv werden konnte – sei es beim Bikepolo, 4Cross oder, klingt komisch, ist aber so, Wettbewerb im Langsamfahren.

Berliner Fahrradschau

Berliner Fahrradschau

Berliner Fahrradschau

Berliner Fahrradschau

Berliner Fahrradschau

Berliner Fahrradschau

Unser Fazit: im nächsten Jahr fahren wir wieder zur Fahrradschau!

(3) Kommentare

  1. schönet Ding Arne…obwohl ich fast alles schon gesehen hatte, deine Fotos haben das wirklich noch „ins beste Licht gerückt“ Danke :daumen:

    Der Teile-Basar ist aber richtigerweise dieses Jahr nicht wie sonst im Mai, sondern im Juni den 6. ;)

    VG Norman

    (PS: und wie der Zufall es so wollte hast du mich mit 2 Kameraden voll erwischt, siehe im Hintergrund Sowa-Stand :daumen: das Kennenlernen dann auf jeden Fall im nächsten Jahr)

  2. Toller Bericht mit tollen Bildern!

    Mein Favourit ist das zehnte Bild von unten.

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